






World Hijab Day
01.02.2025
Wusstest Du, dass der World Hijab Day (dt. weltweiter Kopftuch Tag) weltweit am 1. Februar als Aktionstag gefeiert wird? Du fragst dich, was der Sinn und Zweck dahinter ist?
Mit der Einbringung des WorldHijabDays im Jahr 2013 sollten die Frauen aus allen Religionen und Hintergründen dazu ermutigt werden, das Kopftuch zu tragen und zu erleben. Das Ziel liegt darin, der verurteilenden Stimmung entgegenzuwirken und die Stimme gegen Diskriminierung zu erheben. Durch diesen Tag soll die Anerkennung von Millionen von muslimischen Frauen gefördert werden, die sich dazu entschieden haben, das Kopftuchgebot aus dem Islam zu praktizieren.
Doch was ist das Kopftuchgebot oder das Konzept des Hijabs überhaupt?
Der Islam betont die Beziehung zwischen Körper und Geist. Indem man den Körper bedeckt, werden der Geist und das Herz dadurch beeinflusst.
Der Zweck des Hijab, Verschleierung, im Islam besteht in erster Linie darin, sowohl bei Männern als auch bei Frauen Keuschheit im Herzen zu fördern. Männer werden im Heiligen Qur´an zuerst angewiesen, ihren Blick zu senken. Danach werden Frauen im Heiligen Qur´an dazu ermahnt, ihre Blicke zu senken und ihren Kopf und ihre Brust zu bedecken.
Liebe Nasirat, im Laufe der Geschichte des Islams haben wir immer wieder inspirierende Frauenvorbilder gesehen, die uns gezeigt haben, dass das Hijab kein Hindernis, sondern ein Zeichen der Emanzipation und Freiheit ist. Wir haben ein beispielhaftes Vorbild in Hadhrat AyeshaRA, über das der Heilige ProphetSAW sagte: „Ihr könnt die Hälfte des Glaubens von Aisha lernen.“. Sie lehrte große Häuptlinge Arabiens, während sie hinter einem Vorhang, unter vollkommener Beachtung der Keuschheit, saß. Des Weiteren haben wir das Beispiel von Hadhrat KhaulaRA, einer großen Verteidigerin des Islam. Als die Muslime einmal gegen die Römer kämpften, bemerkte die muslimische Armee einen Kämpfer, der einen Schleier trug und sehr tapfer kämpfte. Als der Kämpfer zurückkam, fragte Hadhrat Khalid bin WaleedRA, wer er ist und ob er seinen Schleier entfernen könne. Daraufhin sagte sie, dass sie eine Frau namens Khaula ist und dass ihr von Allah befohlen wurde, dass sie ihren Schleier nicht abnehmen darf. Und so legte sie ihren Schleier nicht ab. Als Ahmadi-Frauen müssen wir in die Fußstapfen muslimischer Frauen der Vergangenheit treten. Sie trugen zu Gesellschaften bei, in denen sie lebten, und blieben dabei im Rahmen der Bescheidenheit bzw. des Pardah-Gebotes.
Lajna Mitglieder äußern sich zum WorldHijabDay und berichten, was das Kopftuch für sie als muslimische Frauen bedeutet:
Das Kopftuch ist ein Teil meiner Identität und meiner Persönlichkeit. Es erleichtert mir, die nötige respektvolle Distanz zum anderen Geschlecht zu verschaffen, ohne mich in meiner Entwicklung einzuschränken. Gleichzeitig hilft mir meine moderate Kleidung, den Fokus, anstatt auf meinem Körper, auf meine Persönlichkeit zu lenken. (Dipl. Juristin, Angestellte im öffentlichen Dienst)
Ich drücke mit meinem Kopftuch meine Zugehörigkeit zu meinem Glauben aus. Es ist ein Zeichen der Liebe, Respekt und Gehorsamkeit meinem Schöpfer gegenüber. Gleichzeitig fördert es die Einheit der Frauen, hebt den Wettkampf um die Schönheit auf und fördert die Intelligenz. (Pharmazeutin)
Mein Kopftuch ist meine Identität. Es gibt mir die Art von Freiheit und Emanzipation, wonach viele Frauen streben [..]. Es ist meine Lebensphilosophie. (Gymnasiallehrerin)
Mein Kopftuch ist das sichtbare Bekenntnis zu meinem Glauben und somit auch ein Ausdruck meiner Bereitschaft, in den Austausch zu gehen und einzustehen für meine Werte und Überzeugungen. (Professorin für Medizinische und Gesundheitspsychologie)
Für mich ist die körperliche Selbstbestimmtheit wahre Emanzipation. Wenn eine Frau sich freiwillig dafür entscheidet, sich zu bedecken und selbst entscheidet, was sie von sich zeigen möchte, dann ist das eine Form von Emanzipation. Wenn wir einen Blick auf unsere Gesellschaft werfen, dann sehen wir, dass der Frauenkörper als ein Sexualobjekt missbraucht wird. Die Freizügigkeit wird mit Freiheit gleichgesetzt. Die Frau wird verwendet, um die Verkäufe durch Werbung anzuregen. Ist das wahre Emanzipation? Wahre Emanzipation für mich ist, wenn jede Frau selbst über ihren Körper entscheiden darf und ihr Körper nicht zweckentfremdet missbraucht wird. Das Kopftuch ermächtigt mich zu einem selbstbestimmten Umgang mit meinem Körper. (PdD Studentin der Geographie) Quellen:
https://www.revuederreligionen.de/world-hijab-day-wir-haben-muslimische-frauen-gefragt-was-der-hijab-fuer-sie-persoenlich-bedeutet/
https://www.instagram.com/p/CoHt9mCKhCx/
Liebe Nasirat, jetzt seid ihr gefragt! Was bedeutet das Hijab für Euch? Gerne könnt ihr euch mit eurer Sekretärin Nasirat darüber austauschen.
auch dieses Jahr geht es auf die Nasirat Fahrt! Diese Abschlussfahrt ist für alle Nasirat, die sich in ihrem letzten Jahr der Nasirat-ul-Ahmadiyya befinden, und kurz davor sind ein Lajna-Mitglied zu werden. Wenn du zwischen dem 01. Januar 2010 und 31. Dezember 2010 geboren bist, dann melde dich an.
Bei dieser Fahrt werden wir mit ungefähr 60 Nasirat aus ganz Deutschland eine gemeinsame Reise nach England, unternehmen. Während der Reise werden wir verschiedene Moscheen und Sehenswürdigkeiten besichtigen, wie zum Beispiel London und Islamabad (Tilford). Außerdem erwarten Dich auch viele interessante Freizeitaktivitäten auf der Fahrt.
Zudem wirst Du die Möglichkeit haben, neue Freundschaften zu Nasirat aus ganz Deutschland aufzubauen und noch einmal mit Deinen Schwestern der Nasirat-ul-Ahmadiyya etwas Verbindendes zu erleben! Wir werden InshaAllah fünf Tage in einer schwesterlichen Atmosphäre verbringen, gemeinsam beten, gemeinsam essen, gemeinsam lachen und gemeinsam sprechen.
Um eine genauere Vorstellung von der Fahrt zu erhalten, kannst Du Dir hier die Fotos von der letzten Nasirat Fahrt ansehen.
Außerdem bekommst Du während der Fahrt die Möglichkeit auch Deine Fähigkeiten und Stärken zu zeigen und einzusetzen.
Es ist geplant, dass die Abfahrt am 15. April 2025 nachmittags in Bait-us-Sabuh, Frankfurt nach UK stattfindet und am 20. April 2025 die Rückkehr nach Deutschland.
Der Eigenanteil für die Nasirat Fahrt belaufen sich auf 140€. Darin sind die Kosten der Fahrt, Unterkunft und Verpflegung enthalten, sowie die Kosten der Freizeitbeschäftigung vor Ort.
Also, melde Dich jetzt für die Nasirat Fahrt 2025 an!
Die Anmeldung zur Nasirat Fahrt ist ab sofort möglich über folgenden Link: https://forms.lajna.de/nasirat-fahrt/
Dazu hast Du bis zum 19.01.2025 Zeit. Die Plätze für die Fahrt sind begrenzt, daher musst Du Dich so schnell wie möglich anmelden. Es gilt: Wenn zu viele Anmeldungen eingehen, werden die Plätze für den Bus nach Anmeldezeitpunkt reserviert. Alle anderen Nasirat erhalten einen Platz auf der Wartelist.
!! Wichtig bei der Anmeldung folgendes beachten: Bevor Ihr euch anmeldet, schaut bitte mit euren Eltern gemeinsam, ob euer Reisepass für diesen Zeitraum noch gültig ist. Bei einem Nicht-EU-Pass sollte darauf geachtet werden, ob ein Einreisevisum erforderlich, zu dem gegebenen Zeitpunkt erhältlich und eine Reise ohne Erziehungsberechtigen möglich ist. Bei der Anmeldung ist es wichtig, dass ihr bitte ein Bild (gut leserlich) von eurem Reisedokument (Pass oder Personalausweis), welches ihr mitnehmen werdet, mit hochladet.!!
Bitte kontrolliert regelmäßig Eure E-Mails, um keine Information zu verpassen. JazakumuAllah.
Wir freuen uns auf Dich! 🌸
der Konflikt im Nahen Osten beschäftigt uns alle im Moment. In den Schulen und Medien wird sehr viel darüber diskutiert und berichtet. Überwiegend ist zu sehen, dass die Berichterstattung einseitig und undifferenziert ist. Es ist zu berücksichtigen, dass der Israel-Palästina-Konflikt vor mehreren Jahrzehnten begonnen hat, bis heute noch andauert und von Tag zu Tag seit dem Angriff der Hamas-Terroristen auf israelische Zivilisten am 07.10.2023 immer weiter eskaliert. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, sich über die Hintergründe und die Geschichte durch zuverlässige Quellen aufzuklären.
Unser geliebter Khalif Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA äußerte sich in den letzten Freitagsansprachen (13.10.2023, 20.10.2023, 27.10.2023 und vom 03.11.2023) zu den aktuellen Geschehnissen und machte unsere Jama´at darauf aufmerksam, sehr viel für die unschuldigen Opfer dieses Krieges zu beten. ErABA sagte dabei folgendes: „Die Unschuldigen, die nicht am Krieg beteiligt sind, dürfen nicht beschuldigt werden. Wenn die Welt israelische Frauen, Kinder und Zivilisten als unschuldig ansieht, dann sind auch die Palästinenser unschuldig.“
Hazoor-e-AqdasABA sagte, dass wir jeden Tag mindestens in einer Niederwerfung (Sajda) im Namaz dafür beten sollten, dass der Krieg schnellstmöglich beendet werden möge. Weiterhin sagte Hazoor-e- AqdasABA, dass die Anschläge der Hamas auf das Schärfste zu verurteilen sind; das Leid, das den Palästinensern nun durch die israelische Regierung übermäßig zugefügt wird, überschreitet jedoch jegliche Grenzen des Unrechts. Liebe Nasirat, unser geliebter HazoorABA sagte weiterhin, dass es unsere Aufgabe ist, gegen dieses Unrecht zu sprechen und unsere Stimme zu erheben. In diesem Krieg werden nämlich offenbar die Kriegsregeln, die im Völkerrecht verankert sind, auf mehrere Weisen verletzt. Dazu sagte Hazoore-e-AqdasABA: „Selbst in Kriegszeiten erlaubt der Islam nicht die Tötung von Frauen, Kindern oder anderen Personen, die nicht am Krieg beteiligt sind, und diese Lehre wurde vom Heiligen Propheten™'strikt umgesetzt.“
Es ist äußerst bedauerlich zu sehen, dass die größten Opfer moderner Kriege überwiegend unschuldige Zivilisten sind. Bei sinnlosem Blutvergießen fallen ungerechterweise unzählige unschuldige Frauen,Kinder, Greise und Männer zum Opfer. Dabei werden jegliche Grenzen der Brutalität überschritten und Menschenrechte, die universal gelten, werden verletzt. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, welche Kriegsregeln Allah Ta´la den Menschen durch den Islam gelehrt hat, die jedoch in modernen Kriegen keine Rücksicht finden.
Im Heiligen Qur´an heißt es: „Selbst die Feindschaft eines Volkes soll euch nicht dazu verleiten, anders denn gerecht zu handeln. Seid gerecht, das ist näher der Gottesfurcht.“. Der Qur´an hält also einem dazu an, höchste Form der Gerechtigkeit auszuüben und auch mit Feinden gerecht zu verhandeln. Keine Abneigung soll einem dazu verleiten, ungerecht gegenüber anderen zu sein. Weiterhin heißt es im Heiligen Qur´an: „Wenn jemand einen Menschen tötet – es sei denn für (Mord) an einem anderen oder für Gewalttat im Land –, so soll es sein, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so soll es sein, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten.“ (5:33). Dieser Vers zeigt, welch ein hoher Wert dem menschlichen Leben beigemessen wird.
Der Heilige Qur´an gibt bezüglich Kriegssituationen klare Anweisungen, die zu Zeiten des Heiligen Propheten MuhammadSAW befolgt wurden. Zunächst ist es aber wichtig zu wissen, dass der Heilige Prophet MuhammadSAW und seine Gefährten nicht freiwillig gekämpft haben. Sie hatten die religiöse Verfolgung und das Leid, das ihnen zugefügt wurde, stets mit ihrem unerschütterlichen Glauben ertragen und nie als Antwort Gewalt angewendet. Erst als auch nach der Auswanderung nach Abessinien jegliche Grenzen der Brutalität und des Folterns überschritten wurden, ihnen das Recht der freien Religionsausübung genommen wurde und es zu befürchten war, dass die Gegner des Islams den Heiligen ProphetenSAW und seine Gefährten, Gott bewahre, endgültig vernichten werden, gab Allah Ta´la ihnen durch den folgenden Vers die Erlaubnis und das Befehl, sich gegen dieses Unrecht zu verteidigen und ihre Religionsfreiheit zu erkämpfen: „Der Kampf ist euch befohlen, auch wenn er euch missfällt.“ (2:217). Dieser Vers verdeutlicht noch einmal, dass dem Heilige ProphetenSAW Kriegshandlungen missfallen haben und er diesen Schritt nicht freiwillig gegangen ist.
Zu den Kriegsregeln im Islam gehört, dass Kinder, Frauen, Greise, Geistliche, Heilige Stätten (Gebetshäuser wie Kirchen und Synagogen) und die Natur von den Kriegsschäden unbetroffen bleiben und beschützt werden müssen. Zudem wurden die Muslime dazu verpflichtet, sich auf Versöhnung und auf die Wiederherstellung des Friedens zu bemühen und sofort Friedensangebote anzunehmen: „…und sagt nicht zu jedem, der euch den Frieden bietet: „Du bist kein Gläubiger.“ (4:95).
In weiteren Versen sagt Allah folgendes:
„Darum, wenn sie sich von euch fernhalten und nicht wider euch kämpfen, sondern euch Frieden bieten: dann hat Allah euch keinen Weg gegen sie erlaubt.“ (4:91)
„Und kämpfet für Allahs Sache gegen jene, die euch bekämpfen, doch überschreitet das Maß nicht, denn Allah liebt nicht die Maßlosen.“ (2:191)
„Sind sie jedoch zum Frieden geneigt, so sei auch du ihm geneigt und vertraue auf Allah. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allwissende“ (8:62)
Liebe Nasirat, diese Erkenntnisse zeigen uns, weise und vollkommen die Lehren des Islams sind. Im Kriegsfall dürfen ausschließlich die Unterdrücker, von denen die Lebensgefahr ausgeht, bekämpft werden. Keine Grenzen dürfen dabei überschritten werden und unschuldige Menschen müssen beschützt werden. Hinsichtlich einer Kriegssituation gibt der Islam also eine unmissverständliche Lehre, die eindeutig zeigt, dass Terror unislamisch und menschenverachtend ist. Aufgrund von Vorurteilen und mangelnder Kenntnisse ist dies vielen Menschen nicht bewusst. Von daher ist es unsere Verantwortung, uns mit den vollkommenen Lehren des Islams zu beschäftigen und für jedes Unrecht, das wir in unserer Welt bedauerlicherweise sehen, unsere Stimmen zu erheben.
Liebe Nasirat, Ihr fragt Euch sicherlich, wie Ihr unseren unschuldigen Geschwistern in Palästina helfen könnt.
Sei ein Teil dieses schönen Vorhabens. Erlange Wissen, verbreite Frieden!
Wie sollte Neujahr gefeiert werden? - Neujahres Gedanken
Es kam einmal zu einer sehr bewegenden und glaubensstärkenden Begebenheit, als seine Heiligkeit Hadhrat Khalifa-tul-Massih IV als junger Mann in London an Silvester unterwegs war. Gegen Mitternacht befand sich seine Heiligkeit an einer Haltestation. Als das neue Jahr begann, nutzte er die Gelegenheit das Nawafil (freiwilliges Gebet) zu verrichten, indem er ein Zeitungspapier nahm und es auf den Boden legte, um darauf beten zu können. So wie es die Tradition eines jeden Ahmadis sein sollte, gedachte er zu Beginn des neuen Jahres an erster Stelle Allahs, während ein Großteil der Menschen damit beschäftigt war zu feiern, weltlichen Begierden nachzugehen und jede Grenze des Anstands zu überschreiten. Während des Gebets merkte seine Heiligkeit, dass eine Person neben ihm stand und schluchzte. Als Huzoor rh fertig war, sah er einen Engländer, der ihn unter Tränen beobachtete. Hadhrat Khalifa-tul-Masih IV war besorgt und dachte, der Engländer versucht vielleicht mitzufühlen und weint, weil er denkt, er sei Gott bewahre verrückt. Seine Heiligkeit fragte ihn, was los sei und der Engländer antwortete:
„Mit mir ist nichts passiert. Etwas ist mit meiner Nation passiert. Die ganze Welt verbringt den Beginn des neuen Jahres mit unmoralischen Handlungen und betrinkt sich und du bist der Einzige, der sich zu dieser Zeit an Gott erinnert. Dies hat mich so gerührt, dass ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte“.
In einer Atmosphäre, die von Weltlichkeit und Zügellosigkeit geprägt ist, hat unser geliebter Khalif uns gelehrt, sich in jeder Situation Gott zuzuwenden: Auch an einem Anlass zur Freude, wie beim Neujahr, lehrt uns der Islam Gott gegenüber Dankbarkeit zu zeigen und sich Gutes für das kommende Jahr zu erbitten. Schließlich ist Gott der Gnädige, der uns diese Freude schenkt und der Allmächtige, in dessen Kontrolle sich jedes Ding befindet, weshalb wir uns nur ihm zuwenden, um Segnungen für das neue Jahr zu erbitten.
Im Hinblick auf Tabligh lehrt uns das oben beschriebene Ereignis, dass wenn die Lehren des Islam ein fester Bestandteil unseres Lebens sind und uns in jeder Lebenssituation begleiten, sie die Herzen der Menschen erreichen. Durch die Ausführung der islamischen Gebote und Achtung der islamischen Werte schützen wir uns nämlich vor schlechten Einflüssen und strahlen diese Werte an unsere Mitmenschen aus.
Das heißt also, dass Tabligh nicht nur durch Worte geschieht, sondern vor allem durch unsere Taten und unser Vorbild, wenn wir die Gebote Allahs mit ganzer Überzeugung persönlich ausführen. Dazu gehört nicht nur das Ausführen der Pflichtgebete oder der Nawafil. Eigenschaften wie zum Beispiel die Wahrheitsliebe, Zuverlässigkeit und Nächstenliebe, die in der islamischen Lehre fest verankert sind, sollten ein fester Bestandteil unserer Persönlichkeit sein, die ein friedliches Zusammenleben fördern.
Als Ahmadi Muslime tragen wir eine besondere Verantwortung, die wir erst dann in bester Weise erfüllen können, wenn wir mit Selbstbewusstsein hinter unserem Glauben stehen. Hadrath Khalifa-tul-Massih IV sagte, dass selbst wenn die ganze Welt lacht und sich über uns lustig macht, ein junger Ahmadi-Muslim sich nicht im Geringsten darum kümmern sollte, denn er ist frei und für seine Taten lediglich vor Gott verantwortlich. Dies sei die wahre Freiheit, die dem Menschen gewährt wurde.
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